Zur Verleihung des diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreises  am 27. November 2015 in Düsseldorf waren insgesamt 34 Unternehmen und Kommunen in sieben Kategorien nominiert. Die Gemeinde Dornstadt war in der Kategorie Kleinstädte und Kommunen nominiert, gemeinsam mit der Insel Juist und der Samtgemeinde Barnsdorf. Den 1. Platz in dieser Kategorie belegte aber die Insel Juist. Dornstadt belegte einen ausgezeichneten 3. Rang.

„Die Nachhaltigkeitskugel“ – wie die Trophäe für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis auch liebevoll genannt wird – hat die Dornstadter Delegation, die vom stellvertretenden Bürgermeister Andreas Aigeltinger (FREIE WÄHLER) angeführt wurde, aus Düsseldorf leider nicht mitgebracht. Dafür aber viele einzigartige Eindrücke und  gute konkrete Ideen für die Nachhaltigkeit. Sehr beeindruckt waren Aigeltinger und seine Begleiter von der gesamten Veranstaltung in Düsseldorf, dem Kongress samt Gala in einem Nobelhotel und der Preisverleihung. Das Flüchtlingsdrama war dieses Jahr in vielen Facetten präsent; ebenso die Themen Klimaschutz, Grüne Technologien, Nachhaltige Stadtentwicklung und die Sustainable Developement Goals (SDG) der Vereinten Nationen.

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Bundesministerin Barbara Hendricks bei der Preisübergabe (Foto: Marc Darchinger)

Für Dornstadt ist es eine großartige Auszeichnung, mit der Nominierung zu den drei besten Kommunen und Kleinstädten in ganz Deutschland zu gehören. Damit spielt Dornstadt in der Nachhaltigkeitsliga der Kommunen ganz vorne mit. Ziel ist es nun, vorne zu bleiben und durch weitere konkrete Taten und ein breites Engagement für eine lebenswerte Gemeinde und Zukunft in Dornstadt zu sorgen.

Dass dies möglich war und in Zukunft auch sein wird, ist auf das kluge Engagement der Fraktion der FREIEN WÄHLER im Gemeinderat in den vergangenen Jahren zurückzuführen.

Die nachfolgend aufgeführten Themen und Beschlüsse wurden entweder von den FREIEN WÄHLERN initiiert oder wesentlich mitgetragen:

  • Verwendung von Produkten ohne Kinderarbeit
  • Verwendung von 100% Naturstrom
  • Nachhaltige Energiepolitik (z.B. Energiedatenmanagement, jährliche Energieberichte, Verfassen einer Energieleitlinie, Teilnahme am European Energy Award EEA, Umstellung von Heizungen, energetische Gebäudesanierung, Umstellung auf LED-Beleuchtung, etc.)
  • Gründung der BürgerEnergieDornstadt (BED)
  • Dornstadt zur Gentechnik freien Zone erklären
  • Planungsrechtliche Unterstützung beim Bau von Windkraftanlagen
  • Nachhaltige Gestaltung von Bebauungsplänen (z.B. Versickerung von Oberflächenwasser, PV-Anlagen, Solarthermie, Begrünung von Flachdächern, etc.)
  • Maßnahmen zur Vermeidung und zur Verminderung von Verkehrslärm und Entschleunigung des Verkehrs
  • Schaffung von neuen Wohnformen (Mehrgenerationenwohnen, Pflegeheim in zentraler Ortslage)
  • Nachhaltige Mobilität (Bürgerbus, Ausbau des Radwegenetzes)

Die FREIEN WÄHLER DORNSTADT werden diese Themen auch in Zukunft unterstützen, voranbringen und weitere nachhaltige Ideen entwickeln.


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