Die Hauptversammlung der Freien Wähler am 29. April im Gasthaus zum Berg in Böttingen stand ganz im Zeichen der Kommunalwahl am 26. Mai. Vorsitzender Andreas Aigeltinger zog nach einem erfolgreichen Vereinsjahr in der Kommunalpolitik eine äusserst positive Bilanz. „Im Jahr 2018 war unser Engagement im Gemeinderat, in den Ortschaftsräten und in diversen Arbeitskreisen herausragend“ sagte er. Gleichzeitig bedankte sich Aigeltinger bei den 40 Kandidatinnen und Kandidaten für deren Bewerbungen bei der Wahl am 26. Mai. „Wir müssen die elf Sitze im Gemeinderat verteidigen und gegebenenfalls ausbauen“, war seine Zielvorgabe für die Wahl. Mit 15 stimmberechtigten Mitgliedern und 21 Wahlbewerberinnen und Wahlbewerbern war die Hauptversammlung sehr gut besucht. Sie hörten von Kassiererin Steffi Haas einen positiven Bericht mit solider Kassenlage.        

Beide Vorstände, der 1. Vorsitzende Andreas Aigeltinger und sein Vize Hartmut Ruess  wurden einstimmig für zwei Jahre wiedergewählt.   

Über die Arbeit der Fraktion berichtete Herbert Jarosch. Die wichtigsten Themen für die Freien Wähler waren:

  • Beratung des Haushaltsplans 2019 (NKHR), wobei die Freien Wähler keine Anträge gestellt haben; 
  • Nachhaltiges Gemeindeentwicklungskonzept
  • Verleihung des European Energy Award am 18. Februar 2019
  • Kindergartenbedarfsplanung
  • Beratung diverser Gebührensatzungen
  • Grundstücksangelegenheiten (nichtöffentlich)
  • Bauplatzvergaben (nichtöffentlich)
  • Beratung der Anträge der SPD-Fraktion: Befreiung Kindergartengebühr bzw. im letzten Jahr; Messung der Stickoxidbelastungen in Lange Straße / Lerchenbergstraße (beide Anträge fanden keine Mehrheit)
  • extrem viele Bebauungspläne wurden beraten: Arkadien, Parkplatz Asyl mit der Diskussion um einen Kreisverkehr, PV-Freiflächenanlagen Böttingen und Tomerdingen, Feuerwehrhaus Dornstadt, Gemeinbedarfsfläche Halle Scharenstetten, Schwarzhülenäcker II in Temmenhausen, Im Anger in Scharenstetten. 

Kreisrat Andreas Aigeltinger berichtete zu folgenden Themen aus dem Kreistag:

  • ab 2023 wird die gesamte Abfallwirtschaft vom Landkreis organisiert, 
  • die Reisigplätze müssen größtenteils aufgelöst und an drei Standorten neu organisiert werden, 
  • das Backbone-Netz wird aufgebaut und erst danach ein Betreiber für das Glasfaserkabel gesucht,
  • die Linie 49 wird ab 1. Juli wieder von der RAB gefahren, 
  • die Afrikanische Schweinepest wird bekämpft,
  • kreisweit wird eine einheitliche Radwegebeschilderung kommt.       

Nach knapp zwei Stunden schloss Andreas Aigeltinger die Versammlung und schwor die Freien Wähler auf einen erfolgreichen Wahlkampf ein.   


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